News

23.06.2016

 

Mit der wärmeren Jahreszeit beginnt auch die Aktivitätsperiode von Schadorganismen wie dem Asiatischen Laubholzbockkäfer oder dem Buchdrucker, wie das Bundesamt für Umwelt BAFU meldet. Die Kontrollgänge der Förster und Waldeigentümer tragen wesentlich zur Prävention bei. Auch die Bevölkerung und Personen, die in «grünen» Berufen tätig sind, können mit Hinweisen dazu beitragen, dass ein Befall möglichst früh entdeckt und bekämpft werden kann.

Weitere Infos hier.

16.06.2016

Unter dem Titel "Wien: Stadt der wilden Tiere" berichtet der ORF auf science.orf.at über das einjährige Bestehen der Plattform www.stadtwildtiere.at. Die "Volkszählung" der Wiener Wildtiere kann nach einem Jahr mehr als 4000 Beobachtungen verzeichnen. In der Radiosendung "Wissen aktuell" von Ö1 war Projektleiter Richard Zink am 16.6.2016 um 13:55 Uhr im Interview zu hören. Dieser Beitrag kann noch 7 Tage lang nachgehört werden.

03.06.2016


Ein Glühwürmchen sitzt leuchtend auf einem Grashalm. CC BY 2.0: takot/flickr.com

Bern ist die fünfte Stadt auf stadtwildtiere.ch. Herzlich willkommen! Mit einem Aufruf, Glühwürmchen zu melden, startete am 2. Juni die Fachstelle Natur und Ökologie von Stadtgrün Bern zusammen mit dem Verein StadtNatur die Meldeplattform.
Haben Sie Glühwürmchen in Bern entdeckt? Melden Sie Ihre Beobachtung. Bisher sind erst zwei Vorkommen, nämlich diejenigen auf dem Bremgartenfriedhof und dem Schosshaldenfriedhof, bekannt. Für gezielte Fördermassnahmen sind genauere Kenntnisse nötig. Die will die Fachstelle mithilfe der Bevölkerung nun erforschen.
 

 

02.06.2016

Vor etwas mehr als einem Jahr, am 27. Mai 2015, ging die Plattform www.stadtwildtiere.at online. Seither haben uns die Wienerinnen und Wiener immer wieder mit Ihrer Meldefreudigkeit, Ihren wunderschönen Bildern und spannenden Geschichten und Begegnungen mit den Wiener Wildtieren begeistert. Am Stichtag waren 4012 Beobachtungen eingetragen, eine Anzahl, an die das Team vor einem Jahr noch nicht geglaubt hat. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen - Sie füllen diese Plattform mit Leben und machen den Blick auf die Beobachtungskarte immer wieder spannend!

11.05.2016

"Der Wildtierbiologe Richard Zink vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) erklärt, warum sich Füchse, Dachse, Biber und Wildschweine zwischen Stadtpark, Wohnsiedlung und Schrebergarten wohl fühlen, und warum auch Stadttiere wild bleiben sollen. Tierfreunde ermuntert er, ihre Beobachtungen auf der Seite www.stadtwildtiere.at zu melden und einzutragen." Der Beitrag im Freien Radio Oberösterreich kann hier jederzeit nachgehört werden.

26.04.2016

StadtWildTiere berichtete bereits vor einem Jahr von den sogenannten "Kamikaze-Tauben": Tauben, die mit einem hochgiftigen Stoff bestrichen und danach ausgesetzt wurden, damit Greifvögel sie fangen und durch das Gift qualvoll zu Tode kamen. Ein trauriger Fall wurde von der Falkenkamera am Hochkamin der Kehrichtverbrennungsanlage Josefstraße in Zürich aufgezeichnet. 

Wie die NZZ am 23.4.2016 berichtete, steht ein Mann vor Gericht, weil er mutmaßlich mit Gift beschmierte Tauben in die Luft schickte, um Wanderfalken zu töten. Der Fall gibt erstmals Einblick in eine dubiose Szene von Taubenzüchtern.

Vorsicht tote Vögel
Sollten Sie einen toten Wanderfalken finden und eine Vergiftung vermuten, ist umgehend die Polizei unter der Rufnummer 117 (Schweiz) oder 133 (Österreich) zu informieren. Tote Tiere niemals mit bloßen Händen anfassen (Vergiftungsgefahr).
14.04.2016

Gemeinsam mit dem Zentrum für Citizen Science der OeAD GmbH suchen wir den oder die BeobachterIn mit den besten Dachsbeobachtungen in Wien. Sie haben einen Dachs am Heimweg gesehen? Sie kennen in Ihrer Siedlung einen Dachsbau oder auch mehrere? Sie sind LehrerIn und möchten Ihre SchülerInnen motivieren, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen? Oder leiten Sie eine Pfadfindergruppe, die viel im "Großstadtdschungel" unterwegs ist? Alle sind herzlich eingeladen, sich bei unserer großen DachsSpurenSuche zu beteiligen! Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen und den Preisen finden Sie hier.

24.03.2016

Die kleinen Helfer des Osterhasens - die Wildkaninchen - sind in Österreich als "gefährdet" eingestuft. Sie bevorzugen zum Graben günstige trockene, sandige Böden, wie auch künstlich aufgeschüttete Erdhaufen zum Anlegen ihrer oft weitläufigen Baue. In Wien wurden uns bisher erst 29 Beobachtungen gemeldet - Zeit für einen Osterspaziergang mit offenen Augen finden wir!

Das StadtWildTiere Team wünscht Ihnen in diesem Sinne schöne, erholsame Osterfeiertage und freut sich über Ihre Beobachtungen beim Osterspaziergang!

29.02.2016

Am 25. Februar 2016 fand in Malsch bei Karlsruhe (Deutschland) die Tagung "Wildtiere im Siedlungsraum" organisiert von der Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement der Universität Freiburg statt. Unter dem Titel "Städte als Wildtierlebensraum: Fallbeispiel Wien" präsentierte Richard Zink neben Fallbeispielen zu den Themen Gebäudebrüter, Wildschweine, Ziesel und Feldhamster, auch das Projekt StadtWildTiere. Für das Team von StadtWildTiere Wien war der Austausch und die Vernetzung mit den deutschen KollegInnen sehr wertvoll. Für weiterführende Informationen empfehlen wir die Homepage der KollegInnen aus Freiburg, die sich auch mit dem Thema Wildtiere in der Stadt befasst.

22.02.2016

Am 18. und 19. Februar 2016 kamen eine Vielzahl von WissenschafterInnen, Hobby-Forschern und Interessierten in Lunz am See zusammen, um sich unter dem Motto "Citizen Science - Quo vadis?" über die Zukunft der Bürgerwissenschaften in Österreich zu unterhalten, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Projekten zu vertiefen. Das Projekt StadtWildTiere mit ersten Ergebnissen wurde von Richard Zink im Vortrag "Wo sich Wege kreuzen: Projekt StadtWildTiere" präsentiert, Theresa Walter widmete sich im Vortrag "Projekt StadtWildTiere: Beobachtbarkeit von Füchsen in der Stadt Wien" ganz den Sichtbeobachtungen von Reineke Fuchs in der größten Stadt Österreichs. Auch für das Projekt hat das Team einige neue Ideen von der Tagung mitgebracht - wir sind gespannt was sich in den nächsten Monaten umsetzen lässt!

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