News

10.07.2017

Mit der Plattform Naturförderung Biodivers möchte der Verein Biodivers das Wissen über die Naturschutzpraxis gebündelt und kompakt darstellen und verlinken. In enger Zusammenarbeit mit Fachspezialisten und mittels umfassender Recherche in Internet und Literatur werden umsetzungsorientierte Artikel und veröffentlichen Praxisbeispiele online gestellt. Links zu anderen Webseiten und Tipps zu Büchern und Praxisbeispielen sollen dazu beitragen, das grosse Wissen zur Förderung der Biodiversität einem breiten Publikum leicht zugänglich zu machen, zum Start neuer Projekte motivieren und, last but not least, zur Förderung der Biodiversität in der Schweiz beitragen.

17.06.2017


Taubenschwänzchen. (c) Jacqueline Hurt / stadtwildtiere.ch

Gespräch auf SWR2 Forum: Tod im Grün – Das Insektensterben und die Folgen

Es diskutieren:
Dr. Hans-Günther Bauer, Max-Planck-Institut, Radolfzell
Dr. Lars Krogmann, Staatl, Museum für Naturkunde Stuttgart
Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn
Gesprächsleitung: Britta Fecke

Wo es früher krabbelte, flatterte und summte, geht es heute leiser zu. Das freut mückengeplagte Wanderer und Badegäste, alarmiert aber Insektenforscher, Agrarökologen und Vogelkundler. Denn die Zahl der Insekten ist dramatisch zurückgegangen.
 

17.06.2017


(c) Fabio Bontadina / stadtwildtiere.ch

Immer weniger Igel in Schweizer Städten? Erste Resultate eines laufenden Forschungsprojekts in der Stadt Zürich zeigen besorgniserregende Verbreitungslücken der städtischen Igelpopulation. Noch in den 1990er Jahren galt der kleine Kulturfolger als weit verbreitet. Beobachtungen im Rahmen der Beobachtungsmeldeplattform stadtwildtiere.ch lassen jedoch befürchten, dass heute weit weniger Igel in Wohnquartieren des Schweizer Mittellandes leben als noch vor 20 Jahren. Studien aus Grossbritannien sprechen gar von einem drastischen Rückgang von 30 bis 50% in den letzten 10 Jahren.

Artikel zur Medienmitteilung von StadtWildTiere  vom 13. Juni 2017 auf Naturschutz.ch
 

27.04.2017

Auch heuer nimmt das Projekt StadtWildTiere wieder am Citizen Science Award des Zentrums für Citizen Science teil. Im Zeitraum von 1. Mai bis 30. Juni 2017 sind Ihre Eichhörnchen Beobachtungen gefragt! Heuer können Sie in allen neun österreichischen Landeshauptstädten am Award teilnehmen. Näheres zu den Teilnahmebedingungen und welche Preise Sie gewinnen könnnen erfahren Sie hier.

16.02.2017

Im Westschweizer Kanton Fribourg ist ein Wolf unterwegs, der in den letzten Tagen auch Dörfer und die Kleinstadt Bulle besucht hat. In verschiedenen Zeitungen ist zu lesen, dass Wölfe den Menschen sonst nie so nahe kommen. Das ist so allerdings nicht ganz richtig. Wölfe sind zwar scheu und weichen einer direkten Begegnung mit Menschen aus, weshalb wir sie kaum zu Gesicht bekommen. Sie sind jedoch auch sehr anpassungsfähig und können durchaus durch Siedlungsgebiete wandern. 

Artikel dazu in der NZZ

24.12.2016

Das StadtWildTiere Wien Team wünscht Ihnen schöne Feiertage und alles Gute für das Jahr 2017. Wir bedanken uns bei allen MelderInnen, UnterstützerInnen und Interessierten - ohne Euch wäre dieses Projekt nicht möglich!

Wer auch rund um die Feiertage interessiert ist: von 2. - 5. Jänner 2017 sprechen wir jeweils um 8.55 Uhr im Radio auf Ö1 über die Stadtfüchse in Wien!

19.12.2016

Am 13. Dezmber 2016 wurden im festlichem Ambiente des großen Festsaals der Universität Wien die Citizen Science Awards 2016 vergeben. Auch das Projekt StadtWildTiere war mit seiner DachsSpurenSuche mitdabei und konnte die engagiertesten MelderInnen ehren. Wir bedanken uns bei allen Melderinnen und Meldern, die uns zahlreiche Dachssichtungen zukommen ließen. Ein großes Dankeschön geht auch an den Österreichischen Austauschdienst mit dem Zentrum für Citizen Science, der uns die Teilnahme am Citizen Science Award ermöglichte. Weitere Fotos der Festveranstaltung können Sie hier sehen.

18.11.2016

Ein Luchs, mitten in Basel: Kurze Filmaufnahmen einer Baslerin zeigen die noch junge Wildkatze, wie sie in der Stadt unterwegs ist. Der Luchs wurde von der Feuerwehr eingefangen und in den Basler Tierpark Lange Erlen gebracht. Dort wird er nun auf seinen Gesundheitszustand getestet und abgeklärt, was mit ihm geschehen soll.

Berichte in der Basler Zeitung
18.10.2016

(c) Jacqueline Hurt / stadtwildtiere.ch

Die Erdkröte (Bufo bufo) gilt als häufige und weit verbreitete Amphibienart. Eine neue Untersuchung, publiziert im Wissenschafts-Journal Plos One, zeigt jedoch das beunruhigende Bild eines großflächigen Bestandsrückgangs seit den 1980er Jahren. Ausgewertet wurden dabei Daten aus Großbritannien und der Schweiz, die im Rahmen von Naturschutzaktionen in den beiden Ländern von Freiwilligen gesammelt wurden, indem sie während der Amphibienwanderzeiten Erdkröten über die Straße trugen. Die Gründe für den Rückgang liegen noch im Dunkeln, zumal bei anderen häufigen Amphibienarten wie etwa dem Grasfrosch, kein solcher Rückgang zu verzeichnen ist.

07.09.2016

Unter dem Titel "Where pathways cross: citizen science project StadtWildTiere in Vienna, Austria" wurde am 6. September 2016 die erste kurze wissenschaftliche Publikation zum Projekt StadtWildTiere in Wien veröffentlicht. Da der Artikel "open access" publiziert wurde d.h. als wissenschaftliche Literatur die im Internet frei zugänglich ist, kann er von jedem/r hier nachgelesen werden. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

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