News

21.10.2015

Kurz und knapp, spritzig und fundiert, anders gedacht und anders gemacht. Beim Science Slam der Vetmeduni Vienna wurden am 15.10. acht Beiträge von ForscherInnen der Universität präsentiert. Aufgabe der Vortragenden war es, ihre Forschung leicht verständlich, witzig und einmal etwas anders als bei einem typischen Vortrag innerhalb von acht Minuten zu präsentieren. Zur allgemeinen Überraschung gab es gleich drei 3. Plätze: Theresa Walter vom StadtWildTiere Wien Team belegte mit ihrem Slam zum Thema „Wen(n) es in Wien fuchst“ einen davon.

Eine ausführlichere Nachlese finden Sie auf der Seite der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

12.10.2015

Citizen Science ist in aller Mund. Im aktuellen Fauna Focus Artikel wird den Fragen nachgegangen, was hinter Citizen Science steckt und weshalb gerade heute diese Methode einen Boom erlebt. Dabei werden neben den Herausforderungen die vielen Chancen und Möglichkeiten von Citizen Science aufgezeigt. Zudem wird das Projekt StadtWildTiere in einem Zoom-Beitrag vorgestellt.

 

Erhältlich bei Wildtier Schweiz unter Fauna Focus.

24.09.2015
Am 13.09.2015 wurde die 1000ste Meldung auf der Wiener StadtWildTiere Seite eingetragen. Userin WUMPL meldete uns aus dem 10. Wiener Gemeindebezirk eine Waldohreulenfamilie mit tollen Fotos. Wir möchten uns deswegen heute einmal bei allen StadtWildTier BeobachterInnen in Österreich und in der Schweiz für das fleißige Eintragen der Beobachtungen und Ihren Beitrag zum Gelingen des Projektes StadtWildTiere bedanken!

 

 

 

 

31.08.2015

Wohl kaum jemand kann sich dem Zauber dieses kleinen Vogels mit den blauschimmernden Federn entziehen. Er jagt an langsam fließenden Gewässern mit reich strukturierte Ufern nach kleinen Fischen. Dazu sitzt er auf einer Warte, wie auf dem schönen Bild von sylmar in der StadtWildTiere-Galerie und sticht plötzlich wie ein eisblauer Pfeil ins Wasser auf der Jagd nach seiner Beute. Eisvögel sind in Europa eher selten. Gebietsweise scheinen sich die Bestände jedoch langsam zu erholen, vor allem dort, wo Kleingewässer renaturiert werden und genügend kleine Fische leben können.

27.08.2015

Während uns die Mauersegler schon wieder Richtung Süden verlassen haben, erlernen bei Mehl- und Rauchschwalben die letzten Jungtiere des Jahres noch das eine oder andere Flugmanöver, bevor es auch für sie wieder in ihre Überwinterungsgebiete nach Afrika geht. Nächstes Jahr im Sommer kehren sie dann wieder in unsere Städte zurück, um an diversen Gebäuden zu brüten. 

27.08.2015
 
Swimming Pools und Gartenteiche können zu verhängnisvollen Fallen für kleine Wildtiere werden. Kleine Fußgänger wie Frösche, Kröten, Salamander, Mäuse, Igel oder auch Käfer fallen hinein und ertrinken elendiglich. Ausstiegshilfen können lebensrettend sein. Ein Brett oder ein feines Gitter können als Kletterhilfen genügen oder eine kleine Rampe wie der FrogLog, den eine amerikanische Firma anbietet. 
 
20.08.2015
 
 
Begegnungen mit Glühwürmchenlarven sind selten, umso faszinierender ist die Beobachtung von StadtNaturBeobachter Daniel Keller. Die Larven des Großen Glühwürmchens leben räuberisch und ernähren sich von Schnecken, welche sie mit einem Giftbiss töten. Dabei können sie Beute überwältigen, die um einiges größer ist als sie selbst.
Laufend neue Bilder von wilden Tieren im Siedlungsraum in der Galerie.
02.08.2015

Ein Fuchs vor dem Schloss Schönbrunn. (c) wienerwildnis.at
 
Derzeit steigt die Wahrscheinlichkeit Füchse in der Stadt zu beobachten, da die Jungfüchse immer selbstständiger werden und viel unterwegs sind. In Wien läuft derzeit eine Masterarbeit zum Thema Stadtfüchse. Alle Fuchsmeldungen, die über www.stadtwildtiere.at gemacht werden, tragen dazu bei, mehr über die Wiener Füchse herauszufinden!
 
Prominent waren die Füchse auch letztens im ORF vertreten.
02.08.2015
 
 
Kaum zu glauben: Schon zieht es die Mauersegler wieder Richtung Süden. Vielerorts, so auch in St.Gallen, Wien und Zürich, sind die meisten dieser eleganten Flugkünstler bereits abgeflogen. Für viele Stadtbewohner sind ihre langgezogenen, durchdringenden Rufe eng mit dem Sommer in der Stadt verbunden. Ihre Winterquartiere liegen in Afrika, südlich des Äquators. Nächsten Frühling, im April werden sie wieder in unsere Städte zurückkehren und an denselber Orten nisten wie dieses Jahr. 
Nistorte sind sehr wichtig für die Vögel und sollten auch bei Renovationen erhalten bleiben. Künstliche Nisthilfen, wie die Mauerseglerboxen, oder Öffnungen in Fassadenhohlräumen (wie auf dem Bild die seitlichen Schlitze in den Zierkonsolen, Bild aus Wien), werden gern angenommen.
21.07.2015

 

In den letzten Jahren hat sich die Quagga-Muschel, vom Schwarzen Meer her kommend, in Deutschland und Österreich schnell ausgebreitet. Erstmals wurde sie nun im Rhein bei Basel nachgewiesen. Die dreieckige Muschel ist sehr konkurrenzstark und verdrängt sogar die erst seit den 1960er Jahren bei uns eingewanderte Zebra- oder Wandermuschel. Auch in Wien, Bregenz und anderen gröβeren Städten entlang von Gewässern können die Muscheln festgestellt werden. Damit können sie ein Problem für die Wasserversorgung werden, aber auch die heimische Gewässerökosysteme empfindlich stören. Verbreitet werden diese Muscheln über den Transport von Schiffen, insbesondere von Freizeitschiffen, wie eine Studie des Schweizer Wasserforschungsinstituts Eawag zeigt.

 

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