News

05.11.2015

Im Toggenburg ist ein Wachbär entdeckt worden - allerdings auf traurige Art. Das Tier wurde in der Nacht auf Dienstag auf der Umfahrungsstrasse bei Ebnat-Kappel von einem Auto angefahren und getötet. Ob es sich um ein wild lebendes Tier handelte oder ob der Waschbär aus einer privaten Haltung ausgebrochen war, ist nicht bekannt. Wildhüter Urs Büchler bestätigte am Mittwoch einen Bericht der Toggenburger Ausgabe des St. Galler Tagblatts.
 
Der Waschbär ist eine nordamerikanische Tierart, die in Europa ursprünglich nicht vorkommt. In Deutschland leben heute gebietsweise sehr viele Waschbären, während sich in Österreich und der Schweiz noch keine grösseren Populationen etablieren konnten.
 
Mehr Informationen zu Waschbären auf dieser Seite unter "Wildtiere der Stadt".
 
03.11.2015

Fotos von gemeldeten Beobachtungen sind wertvoll um die Sichtungen der aufmerksamen StadtWildTier BeobachterInnen zu verifizieren. Nicht immer müssen es perfekte Aufnahmen sein, oft reicht auch ein Foto mit dem Smartphone. Immer wieder gelingen auch sehr schöne Aufnahmen, die Einblicke in die städtische Wildnis geben. Eine etwas andere Dokumentation eines Feldhasens erreichte uns zum Beispiel dieser Tage. Die Beobachtung können Sie hier ansehen.

03.11.2015

Hier gehts zum November Newsletter. Viel Spaß beim Lesen wünscht das StadtWildTiere Wien Team!

26.10.2015
Das Mauswiesel ist das kleinste Raubtier der Welt. Unheimlich wendig und schnell jagt es vor allem Wühlmäuse. Durch seinen schlanken Körperbau ist es perfekt an die Gangsysteme seiner Beutetiere angepasst. Achtung Verwechslungsgefahr: das Hermelin (oder auch Wiesel) sieht dem Mauswiesel sehr ähnlich, es hat jedoch immer eine schwarze Schwanzspitze!
Beobachtungen von Mauswieseln gelingen oft nur im Vorbeihuschen, umso mehr freut uns diese Meldung aus Wien.
21.10.2015

Kurz und knapp, spritzig und fundiert, anders gedacht und anders gemacht. Beim Science Slam der Vetmeduni Vienna wurden am 15.10. acht Beiträge von ForscherInnen der Universität präsentiert. Aufgabe der Vortragenden war es, ihre Forschung leicht verständlich, witzig und einmal etwas anders als bei einem typischen Vortrag innerhalb von acht Minuten zu präsentieren. Zur allgemeinen Überraschung gab es gleich drei 3. Plätze: Theresa Walter vom StadtWildTiere Wien Team belegte mit ihrem Slam zum Thema „Wen(n) es in Wien fuchst“ einen davon.

Eine ausführlichere Nachlese finden Sie auf der Seite der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

12.10.2015

Citizen Science ist in aller Mund. Im aktuellen Fauna Focus Artikel wird den Fragen nachgegangen, was hinter Citizen Science steckt und weshalb gerade heute diese Methode einen Boom erlebt. Dabei werden neben den Herausforderungen die vielen Chancen und Möglichkeiten von Citizen Science aufgezeigt. Zudem wird das Projekt StadtWildTiere in einem Zoom-Beitrag vorgestellt.

 

Erhältlich bei Wildtier Schweiz unter Fauna Focus.

24.09.2015
Am 13.09.2015 wurde die 1000ste Meldung auf der Wiener StadtWildTiere Seite eingetragen. Userin WUMPL meldete uns aus dem 10. Wiener Gemeindebezirk eine Waldohreulenfamilie mit tollen Fotos. Wir möchten uns deswegen heute einmal bei allen StadtWildTier BeobachterInnen in Österreich und in der Schweiz für das fleißige Eintragen der Beobachtungen und Ihren Beitrag zum Gelingen des Projektes StadtWildTiere bedanken!

 

 

 

 

31.08.2015

Wohl kaum jemand kann sich dem Zauber dieses kleinen Vogels mit den blauschimmernden Federn entziehen. Er jagt an langsam fließenden Gewässern mit reich strukturierte Ufern nach kleinen Fischen. Dazu sitzt er auf einer Warte, wie auf dem schönen Bild von sylmar in der StadtWildTiere-Galerie und sticht plötzlich wie ein eisblauer Pfeil ins Wasser auf der Jagd nach seiner Beute. Eisvögel sind in Europa eher selten. Gebietsweise scheinen sich die Bestände jedoch langsam zu erholen, vor allem dort, wo Kleingewässer renaturiert werden und genügend kleine Fische leben können.

27.08.2015

Während uns die Mauersegler schon wieder Richtung Süden verlassen haben, erlernen bei Mehl- und Rauchschwalben die letzten Jungtiere des Jahres noch das eine oder andere Flugmanöver, bevor es auch für sie wieder in ihre Überwinterungsgebiete nach Afrika geht. Nächstes Jahr im Sommer kehren sie dann wieder in unsere Städte zurück, um an diversen Gebäuden zu brüten. 

27.08.2015
 
Swimming Pools und Gartenteiche können zu verhängnisvollen Fallen für kleine Wildtiere werden. Kleine Fußgänger wie Frösche, Kröten, Salamander, Mäuse, Igel oder auch Käfer fallen hinein und ertrinken elendiglich. Ausstiegshilfen können lebensrettend sein. Ein Brett oder ein feines Gitter können als Kletterhilfen genügen oder eine kleine Rampe wie der FrogLog, den eine amerikanische Firma anbietet. 
 

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