Es pfeift wieder aus Bündner Gewässern: Der Fischotter kehrt zurück

Datum 
Mittwoch, Oktober 16, 2019
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Vortrag der Naturforschenden Gesellschaft Graubünden im Saal Brandis neben dem Bündner Naturmuseum, 20.15 Uhr
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Referentin: Dr. Irene Weinberger, Stiftung Pro Lutra

20 Jahre lang war die Schweiz fischotterfrei. Doch seit einiger Zeit regt sich wieder neues Leben in den Fliessgewässern der Schweiz: Der Fischotter kehrt in den Alpenraum zurück – auch in den Kanton Graubünden.

Als nachtaktiver Geselle ist er jedoch schwer zu beobachten und noch schwieriger zu zählen. Damit stellen sich einige Herausforderungen bei der Suche und der Kartierung dieser Art. Dieser Vortrag behandelt die aktuelle Situation des Fischotters in der Schweiz und die mögliche Entwicklung. Auch blicken wir etwas in die Welt der Fischotterforschung hinein und erfahren, wie gut sich Spürhunde für Kartierungen eignen und ob die Bioakustik auch beim Fischotter eingesetzt werden könnte.

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen und findet um 20.15 Uhr im Saal Brandis neben dem Bündner Naturmuseum statt. Anschliessend besteht die Möglichkeit, sich in ungezwungenem, geselligem Rahmen mit dem Referenten und den Besucherinnen und Besuchern zu unterhalten. Aus Kostengründen sind Nicht-Mitglieder der NGG gebeten, einen Unkostenbeitrag von CHF 10.-- beizusteuern.

Bild 
© Irene Weinberger

Tierbeobachtungen gesucht!

 
Biberspuren. © E. Dietrich, stadtwildtiere.ch

Viele Wildtiere sind nachtaktiv und man bekommt sie nur selten zu Gesicht. In ihren Gebieten hinterlassen sie jedoch Spuren und verraten damit ihre Anwesenheit. Gemeldet werden können neben Tierbeobachtungen auch Spuren wie Fuchsbaue, Erdhügel von Schermaus oder Maulwurf oder Tierlosungen. Anhand der Eigenheiten der Spuren lässt sich oft die Tiergruppe oder sogar die Art bestimmen. Deshalb dazu immer auch ein, zwei Bilder hochladen.

Melden Sie uns Ihre Beobachtungen von Wildtieren und ihrer Spuren, indem Sie sie auf unserer Webplattform eintragen.

Oder besuchen Sie unsere Galerie und entdecken Sie, welche Bilder Beobachter/innen hochgeladen haben.

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