News

11.12.2015

Ein kleiner blauer Blitz hält sich zur Zeit mitten in Wien auf. Im Stadtpark im ersten Bezirk meldete uns Userin corvus_corone einen Eisvogel. Vor ein paar Tagen gelang ihr schließlich auch dieses nette Foto (weitere Infos hier). Der Eisvogel ist zwar kein Säugetier und auch nicht so selten in Wien anzutreffen, aber diese Beobachtung hat uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und wir wollten sie Ihnen nicht vorenthalten.

30.11.2015

Im Winter sind Biber Fraßspuren wie jene auf dem Foto besonders gut zu entdecken und auch häufiger als im Sommer. Von den von ihm gefällten Bäumen verzehrt der Nager die Zweige, die Astrinde und die Blätter.

Biber legen Baue auf unterschiedliche Art und Weise an. Je nachdem wie steil und hoch das Ufer ist, werden die Baue nur in den Hang gegraben oder mit Ästen verbessert. Kann der Eingang des Baues nicht in der Uferböschung angelegt werden (z.B. weil kein grabbares Substrat vorhanden ist oder es sich um einen weitläufigen Flachwasserbereich handelt), entsteht die "klassische" Biberburg, die nur aus Ästen besteht. Auch diese Bauten sind jetzt im Winter gut zu sehen.

Und wenn man dann einmal Glück hat, dann sieht man bei der Bibersuche entlang von Gewässern nicht nur die diversen Spuren, welche die großen Nager hinterlassen. Manchmal gelingen einem auch Beobachtungen der Tiere selbst.

30.11.2015

Der deutsche Radiosender Bayern 2 ist in seiner Sendung "radioWissen" dem Fuchs auf der Spur. Den 22-minütigen Beitrag können Sie hier nachhören.

Den Berliner Füchsen folgt der Rundfunk Berlin-Brandenburg. Eine Sendung mit vielen spannenden Aufnahmen gibt es hier zu sehen. In Wien raten wir allerdings dringend davon ab, Füchse und andere Wildtiere gezielt zu füttern, da dies zu unerwünschten Verhaltensänderungen führen kann. Sollten sie einen hilfsbedürftigen Fuchs finden, wenden Sie sich bitte an die Tierschutz-Helpline der MA 60 unter +43 1 4000 8060.

27.11.2015

Für die Erdkröte verlief diese Begegnung im Mai 2015 nicht so gut. Beeindruckend ist sie aber auf jeden Fall. Der Magen der hungrigen Ringelnatter war nach dem "Snack" sicher gut gefüllt. Ringelnattern ernähren sich überwiegend von Amphibien. Ihre Beute erkennen sie optisch anhand ihrer Bewegungen und vor allem über den Geruch. Den Winter verbringen die Ringelnattern versteckt in witterungsgeschützten Quartieren. Hier können Sie genauere Details zu dieser Beobachtung von User PNB sehen.

16.11.2015

Zugegeben: auf dem Foto ist nicht viel mehr als ein dunkler Fleck zu erkennen. Auf dem Video, dass uns die Userin, die diese Beobachtung machte, freundlicherweise zukommen ließ, war es dann doch recht eindeutig: ein Nerz huscht hier freudig unter der Brücke hin und her.
Ob es ein Europäischer oder ein Amerikanischer Nerz (auch Mink genannt) ist, können wir ob der Qualität der Aufnahmen nur vermuten. Da der Europäische Nerz allerdings eines der seltensten Säugetiere Europas ist, tippen wir eher auf seinen Amerikanischen Kollegen.

11.11.2015

Endlich ist es so weit, die Videos vom Science Slam der Vetmeduni Wien sind online. Nun können all Beiträge angesehen werden, unter anderem auch der des Projektes StadtWildTiere zum Thema "Wiener Stadtfüchse - Wen(n) es in Wien fuchst". Wir wünschen gute Unterhaltung!

05.11.2015

Im Toggenburg ist ein Wachbär entdeckt worden - allerdings auf traurige Art. Das Tier wurde in der Nacht auf Dienstag auf der Umfahrungsstrasse bei Ebnat-Kappel von einem Auto angefahren und getötet. Ob es sich um ein wild lebendes Tier handelte oder ob der Waschbär aus einer privaten Haltung ausgebrochen war, ist nicht bekannt. Wildhüter Urs Büchler bestätigte am Mittwoch einen Bericht der Toggenburger Ausgabe des St. Galler Tagblatts.
 
Der Waschbär ist eine nordamerikanische Tierart, die in Europa ursprünglich nicht vorkommt. In Deutschland leben heute gebietsweise sehr viele Waschbären, während sich in Österreich und der Schweiz noch keine grösseren Populationen etablieren konnten.
 
Mehr Informationen zu Waschbären auf dieser Seite unter "Wildtiere der Stadt".
 
03.11.2015

Fotos von gemeldeten Beobachtungen sind wertvoll um die Sichtungen der aufmerksamen StadtWildTier BeobachterInnen zu verifizieren. Nicht immer müssen es perfekte Aufnahmen sein, oft reicht auch ein Foto mit dem Smartphone. Immer wieder gelingen auch sehr schöne Aufnahmen, die Einblicke in die städtische Wildnis geben. Eine etwas andere Dokumentation eines Feldhasens erreichte uns zum Beispiel dieser Tage. Die Beobachtung können Sie hier ansehen.

03.11.2015

Hier gehts zum November Newsletter. Viel Spaß beim Lesen wünscht das StadtWildTiere Wien Team!

26.10.2015
Das Mauswiesel ist das kleinste Raubtier der Welt. Unheimlich wendig und schnell jagt es vor allem Wühlmäuse. Durch seinen schlanken Körperbau ist es perfekt an die Gangsysteme seiner Beutetiere angepasst. Achtung Verwechslungsgefahr: das Hermelin (oder auch Wiesel) sieht dem Mauswiesel sehr ähnlich, es hat jedoch immer eine schwarze Schwanzspitze!
Beobachtungen von Mauswieseln gelingen oft nur im Vorbeihuschen, umso mehr freut uns diese Meldung aus Wien.

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